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Körperlich leistungsfähig – bis ins hohe Alter

„Alte Männer sind entweder gesund oder tot“: dieser Spruch enthält viel Wahres. Heute führe ich jedoch täglich Gespräche mit gesundheitsbewussten Männern über Irritationen und nachlassende Leistungen. Oft kann eine Besserung bereits durch eine einfache Veränderung der Lebensweise (ohne Genusseinschränkung) erreicht werden. Nach Anamnese und körperlicher Untersuchung ist manchmal die Erhebung eines Hormonstatus sinnvoll, da auch Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel sowie auf die Psyche, auf Libidoverlust, Erektionsfähigkeit oder Burnout in einem solchen Zusammenhang stehen können. Ernährungsumstellung und dosiertes Training können manchmal „Wunder wirken“: Aus der Sportmedizin wissen wir, dass ein trainierter 60-Jähriger schnell das Leistungsvermögen eines untrainierten 40-Jährigen erreichen kann.

Viele Männer fühlen sich andererseits entlastet, wenn ihre Probleme nicht als „Gott gegeben“ hingenommen werden müssen, sondern sich z.B. als Folge eines Testosteronmangels herausstellen. Das Hormon genießt zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf. Wenn Raser auf der Autobahn mit Fernlicht die Spur frei räumen wollen, heißt es oft: zu viel Testosteron im Blut! Hormone erhöhen aber höchstens die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Reaktionsweise, ein Zusammenhang zwischen Aggression und Testosteron ist nicht belegt, nicht einmal bei Strafgefangenen. Wenn nun Testosteron bei nachgewiesenem Mangel substituiert wird (Injektionen, Gel), kann andererseits das Aktivitätsniveau deutlich gebessert werden. Die Libido wird nur dann verbessert, wenn zuvor tatsächlich eine Unterversorgung bestand. Ebenso verhält es sich mit der Potenz. Aber auch Depressionen können unter bestimmten Voraussetzungen durch Testosterongaben gebessert werden.