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Gründliche Diagnose entscheidend für Ursachenforschung

Für die Symptome Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe sind außer dem Darm selbst auch oft Nachbarorgane wie Galle und Bauchspeicheldrüse verantwortlich. Um so wichtiger ist es, eine klare schulmedizinische Abklärung durchzuführen bevor man eine solche Diagnose „in den Mund nimmt“. Wie bei allen „Syndromen“, die wegen der anhaltenden Beschwerden vielleicht zu einem Arztwechsel führen, sollten die bisher gemachten Erfahrungen unbedingt ausgetauscht werden; denn viele Patienten gerade mit der Diagnose „Reizdarmsyndrom“ sind schon reichlich „genervt“, sowohl von der Krankheit selbst, als auch durch unzureichenden Therapieerfolg! Oft bestehen ja gleichzeitig oder auch zusätzlich Unverträglichkeiten oder Allergien, was umso mehr dazu veranlassen sollte, ganzheitlich vorzugehen.

Neuerdings wird als Ursache des Syndroms eine Störung ganz bestimmter Immunzellen verdächtigt, der Mastzellen (Universität Bonn, 2011). Dies würde erklären, warum so viele Patienten außer an Darmstörungen auch an Hitzewallungen, Gefühlsstörungen in Armen und Beinen, sogar an asthmatischen Beschwerden leiden; selbst Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen und Schlafstörungen können auch einmal in solchem Zusammenhang gesehen werden. Hunderttausende Menschen in Deutschland könnten also von einer solchen Mastzellüberaktivität betroffen sein! Entsprechend anders wird dann das Therapieregime aussehen bei dieser Art des Reizdarms.